Die 10 größten Linkbuilding-Fehler

Linkbuilding gehört zu den sensibelsten Themen bei der SEO überhaupt. Geht es nach Google, müsste überhaupt keine Off-Page-Optimierung stattfinden, denn beim Suchmaschinenriesen setzt man ausschließlich auf natürlichen Linkaufbau, der sich im Laufe der Zeit ergibt. Alles andere betrachtet Google als Manipulation. Ein natürlicher Linkaufbau à la Google benötigt allerdings sehr viel Zeit. Wer diese verkürzen will, kommt um Linkbuilding-Maßnahmen nicht herum. Dabei passieren jedoch immer wieder gravierende Fehler, die sich sehr kontraproduktiv auswirken können. Deshalb haben wir die 10 größten Fehler beim Linkbuilding einmal zusammengefasst.

1. Nur Links von einem Seitentyp

Wer ausschließlich auf Links von einem Seitentyp wie beispielsweise von Blogs oder Foren setzt, macht sich schnell verdächtig. Ein natürliches Linkprofil zeichnet sich durch Vielfalt aus und weist Backlinks aller Websitekategorien auf. Hierzu zählen natürlich auch Links von Firmen und Organisationen, wenngleich es schwieriger ist, solche Links zu erhalten. Es kommt auf die richtige Mischung an. Auf keinen Fall sollten Links gekauft werden, weil dies eine sichere Abstrafung durch Google zur Folge hat. Linktausch sollte man ebenfalls weitestgehend vermeiden. Falls nicht, sollte man ihn nur minimal betreiben und nur sehr themenrelevant zulassen.

2. Links von Seiten ohne Themenrelevanz

Um das Konzept des natürlichen Linkprofils zu verstehen, muss man sich in die Köpfe von Linkgebern hineinversetzen. Diese sind bestrebt, ihren Nutzern nur hochwertige Inhalte zu präsentieren. Da hochwertige Websites üblicherweise einen thematischen Schwerpunkt besitzen, werden Linkgeber in aller Regel nur solche Seiten verlinken, die einen thematischen Aspekt der Website vertieft, beziehungsweise ergänzende Infos bereitstellen. Eine Website, die sich mit Gesundheitsthemen befasst, wird wohl kaum eine Seite verlinken, die über Finanzprodukte informiert und umgekehrt. Eine Häufung themenfremder Links wirkt daher unnatürlich und nährt den Verdacht, dass Links gekauft oder getauscht wurden.

3. Gleichlautende Ankertexte

Backlinks aus einem themenrelevanten Textumfeld sind besonders wertvoll. Es ist allerdings unnatürlich, wenn die Verlinkung stets mit den gleichen Ankertexten erfolgt. Viele Webmaster lassen sogar das Hauptkeyword in den Ankertexten verlinken, um mit diesem Keyword schneller auf die Top-Platzierungen bei Google zu kommen. Die harte Verlinkung ist allerdings äußerst suspekt und auch nicht mehr zeitgemäß. Woher sollte denn der Linkgeber das Keyword kennen? Die Linktexte wirken überoptimiert und Google stuft sie als unnatürlich ein. Wer beispielsweise eine Seite für Stromanbieter betreibt, sollte das Hauptkeyword Strompreisvergleich in den Ankertexten wie folgt variieren (Strompreis-Vergleich, Vergleich der Strompreise, Strompreise vergleichen usw.) oder noch besser auf welche Ankertexte (URL, Domainname, „hier“, „dieser Artikel“ usw.) verlinken. In jedem Fall wirkt das eher natürlich und nicht manipuliert.

4. Nur Links von Seiten mit hohem Page Rank

In der Vergangenheit setzten viele Webmaster auf einseitige Strategien beim Linkaufbau. Das hat sich spätestens seit dem Penguin-Update gerächt. Wer ausschließlich Links von Seiten mit überdurchschnittlich hohem PageRank hat, fällt auf. Webmaster strebten dereinst nach einem hohen Page Rank und setzten auf Vererbung von verlinkenden Seiten, deren Page Rank signifikant höher war als der eigene. Damit war die Hoffnung verbunden, vom Linkjuice der Seite etwas abzubekommen, um den eigenen Page Rank schnell hochzutreiben. Inzwischen wissen wir, dass der Page Rank nicht allein (oder vielleicht auch gar nicht) den Ausschlag für eine gute Positionierung in den generischen Suchergebnissen gibt, sondern nur einer von vielen Faktoren für das Ranking ist. Eine durchschnittliche Website hat immer auch Backlinks von Seiten mit einem niedrigeren Page Rank.

5. Zu viele Links von problematischen Seiten

Links von themenfremden Seiten und Spamseiten sind generell problematisch und schaden dem Ranking, weil der Google-Algorithmus solche Verlinkungen leicht erkennt und abstraft. Es gibt aber noch andere Backlinks, von denen man sich lieber trennen sollte. Hierzu gehören neben Links von de-indexierten Seiten, die Google bereits aus dem Index verbannt hat, auch Links von Seiten, die technisch fehlerhaft und deshalb nicht richtig indexiert werden konnten. Trifft der Googlebot auf solche Links, dann schreibt er sinngemäß ein Fragezeichen in den Index. Hiergegen hilft nur die regelmäßige Überprüfung der verlinkenden Seiten. Dabei ist auch zu testen, ob die Backlinks einwandfrei funktionieren. Falls nicht: Weg damit.

6. Unnatürliche Linkverteilung

Nicht alle Webmaster machen sich beim Linkaufbau Gedanken über eine plausible Verteilung eingehender Links. In vielen Fällen verweisen mehr als 90 Prozent der Backlinks auf die Hauptseite einer Website. Das ist genauso unnatürlich, als wenn sich die Backlinks gleichmäßig auf die Hauptseite und alle Unterseiten verteilen. Die Linkverteilung eines natürlichen Linkprofils folgt keiner plausiblen Logik. Handelt es sich bei der Website um ein Newsportal oder einen Blog, dann verweist das Gros der neu eingehenden Links automatisch auf die neuesten Beiträge und fast immer auf die Deep Links statt auf die Startseite. Ein Sonderfall sind Top-Artikel zu Trendthemen, die überdurchschnittlich häufig verlinkt werden. Daneben muss es aber auch immer Beiträge geben, die kaum oder gar nicht verlinkt sind, weil sie die Interessen der Leser nicht treffen. Nur eine solche Linkverteilung stuft Google als natürlich ein.

7. Fehlende oder zu wenige Nofollow Links

Ist ein Backlink mit einem Nofollow-Attribut versehen, dann wird er vom Webcrawler ignoriert. Nicht wenige Seitenbetreiber fragen sich, weshalb sie sich um hochwertige Backlinks von Seiten mit hohem Trust Rank wie beispielsweise Wikipedia bemühen sollen, wenn dieser dann doch nicht zählt. Das ist allerdings zu kurz gedacht, denn jedes realistische Linkprofil enthält immer auch Nofollow Links. Sie bleiben bei der Indexierung der Website zwar unberücksichtigt, ihre Existenz ist aber dennoch wichtig. Um Google von der Natürlichkeit des Linkprofils zu überzeugen, sollte der Anteil der Nofollow-Links mindestens 10 – 40 Prozent aller eingehenden Links betragen.

Ob Google die nofollow-Links aber wirklich nicht verfolgt ist nicht bewiesen. Um ehrlich zu sein, glaube ich nicht daran. Ich erwarte eher, dass Google früher oder später die Meldung macht, dass das nofollow-Tag abgeschafft wird (ähnlich wie der Google Author Tag). Das wäre übrigens eine Maßnahme, die ich sehr begrüßen würde. Allerdings würden viele Webmaster sicherlich das Zittern bekommen und drastisch Links abbauen.

8. Plötzliches Linkwachstum

Wer ein neues Webprojekt startet, ist aus verständlichen Gründen an einer raschen Sichtbarwerdung der Website in den Google-Suchergebnissen interessiert. Auch wenn die Seite ansonsten in jeder Hinsicht den Google-Richtlinien für gute Websites entspricht – ganz ohne Backlinks wird die Seite noch längere Zeit auf den hinteren Plätzen vor sich hin dümpeln. Seitenbetreiber wissen das und betreiben daher meistens direkt nach dem Start massiven Linkaufbau, der dann urplötzlich wieder abflaut. Das betrifft auch andere Seiten, die schon länger online sind, jedoch immer noch auf den hinteren Plätzen rangieren. Wenn die Seite innerhalb von zwei Wochen 40 mal neu, danach aber nur noch sporadisch verlinkt wird, merkt Google sofort, dass hier etwas nicht stimmen kann. Deshalb ist es sinnvoll, den Linkaufbau kontinuierlich über einen längeren Zeitraum zu strecken, anstatt massiv und punktuell zu betreiben. Am wenigsten auffällig sind Linkaufbaumaßnahmen, nachdem eine Seite aktualisiert wurde. Denn nach Veröffentlichung eines neuen Beitrags in einem Blog wirken neu hinzukommende Backlinks recht natürlich. Ein massives und aggressives Linkbuilding ist daher unbedingt zu vermeiden.

9. Voreilig entfernte Backlinks

Die diversen Penguin-Updates haben vor allem einige SEOs der ersten Stunde in Panik versetzt. Aus Angst vor einer Herabstufung wurde von vielen überhasteter Linkabbau betrieben. Bei Spamlinks mag das vielleicht begründet sein, im Hinblick auf die Natürlichkeit des Linkprofils eher nicht. Ebenso wie der Linkaufbau erfordert der Linkabbau eine strategische Vorgehensweise. Das Linkprofil einer Seite, die sich schon lange im Google-Index befindet, wird beispielsweise immer auch Linkquellen von thematisch nicht relevanten Seiten aufweisen. Auch sind Backlinks aus Kommentarbereichen eigentlich in jedem Linkprofil vorhanden. Fehlen diese urplötzlich komplett, dann fällt Google das sofort auf, weil die Linkhistorie ein anderes Bild abgibt und nicht anzunehmen ist, dass alle Kommentarverfasser zur gleichen Zeit den Link wieder entfernt haben. Aus diesem Grund sollte beim Linkabbau jeder einzelne Link sorgfältig geprüft werden, bevor er eventuell entfernt wird.

10. Links aus unpassenden Sprachregionen

Deutschsprachige Seiten sollten Linkquellen aus diesem Sprachraum verwenden. Ist ein überdurchschnittlich hoher Anteil aus einem anderssprachigen Raum dabei, fällt das direkt auf. Außerdem wäre es hochgradig unlogisch. Eine deutschsprachige Website ist wohl kaum daran interessiert, in den französischsprachigen Suchergebnissen gut platziert zu sein. Auf der anderen Seite ist es aber auch nicht weiter schlimm, wenn die eine oder andere Linkquelle aus dem nicht-deutschsprachigen Raum stammt.

Fazit – Auf den natürlichen Linkmix kommt es an

Das natürliche Linkprofil einer Website zeichnet sich dadurch aus, dass es Links von allen möglichen Websites aufweist. Es sind also Links dabei, die sowohl von Seiten mit einem höheren als auch mit einem niedrigeren Page Rank kommen. Abwechslung und Vielfalt lautet die Devise. Das impliziert Links von unterschiedlichsten Seitentypen, eine realistische Anzahl von Nofollow Links und variantenreiche Ankertexte. Die Kunst beim Linkaufbau ist, den Prozess des natürlichen Linkbuildings etwas zu beschleunigen. Und zwar so, dass es Google nicht negativ auffällt.

Linkaufbau / Linkbuilding

1. Was bedeutet Linkaufbau?

In der Bewertung von Internetseiten nehmen die großen Suchmaschinen mittlerweile unzählige Rankingfaktoren zur Hilfe, um eine Webseite einem eigegebenen Suchbegriff richtig zuzuweisen. Einer dieser Rankingfaktoren (und wahrscheinlich wichtigeren Rankinkfaktoren) sind die Anzahl und die Qualität der Verlinkungen, die eine Webseite im Netz generiert.
Aufgrund der Tatsache, dass die Wichtigkeit von Links kein Geheimnis mehr ist, beschäftigen sich viele Internetunternehmer bzw. Webseitenbetreiber mit dem Linkaufbau.
Wie groß der Einfluss eines einzelnen Links auf das Ranking der Webseite ist, kann keiner ganz genau sagen, aber Hinweise gibt es auf Basis der täglichen SEO-Arbeit genügend.

Linkaufbau und Linkbuilding

2. Was bringt der Linkaufbau?

Eine Verlinkung entspricht einer Empfehlung.
Wenn Seite A einen Link auf Seite B setzt, bedeutet das für die Suchmaschine, Seite A empfiehlt seinen Usern die Seite B. Je mehr „relevante“ Domains auf eine Webseite linken, umso mehr Aufmerksamkeit erhält eine Webseite von den unterschiedlichen Suchmaschinen. Und da mehr Aufmerksamkeit bei den Suchmaschinen das gleiche bedeutet, wie bessere Positionen führt es dazu, mehr Besucher auf eine Webseite zu ziehen.
Wobei hier nicht nur die bessere Position in der Suchmaschine herangezogen werden soll, auch der Link selbst kann bei einer themenrelevanten Platzierung für viel Traffic auf die eigene Webseite sorgen. Das eine schließt das andere aber nicht aus. Links, die auch tatsächlich Traffic auf eine Webseite führen, sind oftmals auch für die Suchmaschinen die wichtigsten Signale für bessere Rankings. Hier gibt es eine klare Korrelation. Also… Beim Linkaufbau immer darauf achten, je sinnvoller verlinkt, umso größer ist auch der Einfluss auf die Rankings.

3. Was bedeutet „natürlicher Linkaufbau“?

Natürlicher Linkaufbau entsteht nur durch Qualität der jeweiligen Webseite. Insofern die Inhalte einer Webseite einen echte Bereicherung bieten, entstehen die Linksvon ganz alleine.
Anders ausgedrückt: Wirklich natürlicher Linkaufbau benötigt keine anderweitige Hilfe. Genau das ist es, was Suchmaschinen wollen. Ein gutes Projekt, das richtig wertvolle Inhalte liefert und deshalb von anderen Webseite empfohlen (verlinkt) werden. Inhalte, die die Leser von alleine überzeugen…

Der größte Vorteil beim natürlichen Linkaufbau ist die Tatsache, dass Suchmaschinen diese jeweiligen Seiten niemals mit einer Abstrafung konfrontieren wird. Es gibt keine gesünderen Linkprofile, als natürlich entstandene.

Es gibt aber auch Nachteile:
– Inhalte mit Mehrwerten zu produzieren, ist langwierig und in der Regel teuer.
– Wird der Artikel überhaupt gefunden? Hier unterliegen wir ein wenig dem Henne-Ei-Problem.
– natürlicher Linkaufbau ist oftmals langsam, aber dafür im Nachhinein auch sehr beständig und nachhaltig wertvoll.

Schwierig wird es mit dem natürlichen Linkaufbau immer dann, wenn es nur wenige interessante Inhalte auf einer Webseite gibt. Nehmen wir zum Beispiel einen Onlineshop für Sportmode. Davon gibt es sicherlich Hunderte im Netz, die mehr oder weniger alle die gleiche Ware anbieten. Wie kann ich mich jetzt von dem Wettbewerb abheben und wie kann ich Inhalte schaffen, die einen verlinkungswürdigen Inhalt bieten?
So kann ein Sportshop sicherlich in seinem Shop einen Artikel veröffentlichen, der die „Vorteile und Nachteile der unterschiedlichen Laufschuhe beschreibt“. Dieser Artikel hätte einen großen Mehrwert und würde ich sicherlich früher oder später von einigen der unzähligen Laufblogs, Marathon- oder Trithlonblogs aufgegriffen bzw. verlinkt werden.
Ihr hört es bereits raus… Seid kreativ und überlegt Euch, was Ihr gerne wissen wollt und schreibt darüber. Noch besser… Fragt Eure potenziellen Kunden, welche Inhalte sie interessieren und formuliert einen Artikel darüber. Geizt nicht mit Mühen und nicht mit Infos. Informiert Euch und deckt alles auf und die Leute werden es Euch (hoffentlich in Form von Links) danken.

4. 5 geniale Linkaufbau-Ideen

An der Stelle möchte ich noch mal betonen, dass stupider Linkkauf gar nichts bringt. Okay, das ist zugegebenermaßen vielleicht nicht ganz richtig. Kurzfristig kann das schon Effekte haben, aber der Linkkauf verstößt gegen die Suchmaschinenrichtlinien und wird langfristig eine Webseite nicht weiterbringen.

Warum? Internetplattformen, die einmal Links verkauft haben, verkaufen auch wieder… Je mehr ausgehende Links auf einer Webseite sind, desto schlechter wird der „impact“ auf den unseren Link. Außerdem sehen wir immer häufiger, dass Blogs, die nur für Linkbuilding aufgesetzt wurden, immer öfter aus dem Netz verschwinden, zu Spamprojekten werden oder einfach irgendwann nicht mehr richtig gepflegt werden.

Linkbuilding

Deshalb unser Tipp: Sucht Euch Internetseiten, die mit Liebe und Passion entwickelt wurden. Keine Seiten, die ganz rudimentär ein bestimmtes Thema abdecken, sondern Webseitenbetreiber, die nicht aus monetären Zwecken, sondern mit Liebe zum Thema und Detail Ihre Websites aufgesetzt haben.
Vielleicht sind diese Seiten nicht so stark wie andere, aber sie werden langfristig im Netz bleiben und nicht selten sind sie auch fachlich auf einem sehr hohen Niveau. Natürlich muss hier mehr Zeit investiert werden, um den Webmaster von einer Verlinkung zu überzeugen, vielleicht muss ihm vorher auch guter Content für seine Seite geliefert werden. Aber diese Webmaster empfehlen halt nichts, was nicht wirklich Sinn macht und das ist dadurch ein echter Qualitätsbeweis, den auch die Suchmaschine mit der Zeit zu schätzen und bewerten weiß.

Trotzdem gibt es natürlich Mittel und Wege über clever angelegte Kampagnen, hochwertige Inhalte oder mit ein wenig Nachhilfe sehr viele und gute Links zu generieren, ohne dass die Links unnatürlich wirken. Kreativer Linkaufbau ist hier gefragt. Wir haben in den letzten Jahren viele Linkkampagnen aufgesetzt und von einigen würde ich Euch gerne an der Stelle erzählen. Sicherlich ist die eine oder andere Idee auch für Euer Projekt adaptierbar. Dafür müsst Ihr kein hochwertiges Seminar besuchen.

1. Soziale Aktionen
Wir haben vor knapp 3 Jahren mit unserem Portal www.kauf-ein-zeig-herz.de einen Adventskalender organisiert. Wir haben von ein paar Kunden bzw. Freunden 24 verschiedene Preise eingesammelt. Diese Preise wurden dann Tag für Tag über die Verkaufsplattform ebay versteigert.

Kauf ein zeig herz - Adventskalender

So haben wir jeden Tag auf dem Blog der Plattform den Tagesartikel erwähnt und den Artikel über die sozialen Medien veröffentlicht. Zusätzlich haben wir dem jeweiligen Kunden einen Artikel für seinen eigenen Unternehmensblog vorgeschrieben, mit der Bitte, diesen an „seinem“ Tag (wenn wir seinen Artikel versteigern) zu veröffentlichen.
Da der Kunde durch eine solche Aktion auch soziales Engagement zeigt und an seiner Reputation feilt, war das natürlich sehr herzlich Willkommen. Ich glaube, ich muss nicht erwähnen, dass jeder dieser Blogartikel einen Link auf die ebay-Auktion und einen Link auf unsere Webseite (www.kauf-ein-zeig-herz.de) beinhaltet hat.
Die meisten Kunden haben diesen Artikel dann auch noch über deren Profile in den sozialen Medien veröffentlicht. So haben wir mit kaum Aufwand und vor allem keinem finanziellen Aufwand final 14 wirklich hochwertige Links von guten Plattformen aufgebaut. Zugegebenerweise sind die Links nicht alle aus dem gleichen Themengebiet, aber die Domains waren zum Teil sehr stark. Diese Links sind auch immer noch online, so dass sich diese Aktion auch heute noch für uns lohnt.

2. Interview-Strategie
Es gibt viele Menschen, die sich gerne in der Öffentlichkeit sehen und für Interviews zur Verfügung stehen. Natürlich sollte ein Interviewpartner vom Thema her auch immer zu der jeweiligen Webseite passen. Am besten suchen wir immer Personen, die auch eine eigene Webseite pflegen. Das können die CEO’s von Unternehmen sein oder regionale Persönlichkeiten, die aktive Online Reputation betreiben. Oder halt einfach jemand, der in dem Thema etwas zu sagen hat.
Das Schöne an dieser Strategie ist, dass wir uns nur gute Fragen ausdenken müssen. Die Texte liefert ja dann die Person, die interviewt wird, was oft zu inhaltlich guten und individuellen Texten führt. Wir haben festgestellt, dass viele Menschen etwas wirklich interessantes zu erzählen haben und dies auch gerne machen, wenn sie danach gefragt werden.
Wenn das Interview final im Netz platziert ist, sollte man den Link des Interviews einfach mal an die jeweilige Person schicken und nach einer Verlinkung fragen. Nicht jeder macht es, aber aus der Erfahrung ist die Quote schon relativ hoch. Und noch besser… Die interviewten Personen sorgen schon dafür, dass das Interview gelesen wird. Sei es über das Teilen in den sozialen Medien oder die Verlinkung auf der eigenen Webseite.

Ach so… wenn Ihr Euch Personen oder Firmen sucht, die ein Wikipedia-Profil besitzen, ist es ein leichtes dort einen Link auf das Interview zu setzen. Und über einen Link von Wikipedia würde sich glaube ich keiner wirklich beschweren.

3. Bachelor- bzw. Diplomarbeiten (generell Studienarbeiten)
Studienarbeiten gibt es mittlerweile zu jedem Thema. Machen Sie sich die Arbeit und suchen Sie Studenten, die in Ihrem Thema eine studentische Arbeit geschrieben haben.
Wir haben das auch gemacht, siehe hier
Diese Arbeiten bieten sehr hochqualitative Inhalte, mit absoluter Einzigartigkeit. Besorgen Sie sich die Nutzungsrechte und veröffentlichen Sie die Inhalte auf Ihrer Webseite. Die meisten Studenten benutzen Ihre Diplomarbeit NIE WIEDER und lassen Sie im Schrank versauern. Bieten Sie ihm Geld, Gutschein oder what ever, so dass er zufrieden ist. Sicherlich werden Sie nie wieder so günstig an so gute Inhalte kommen. Zugegeben… Das Ganze ist aufwendig und benötigt gute Überzeugungsarbeit.
Wenn aber eine Diplomarbeit online ist, dann wird Sie sicherlich auch hochwertig genug sein, dass andere Domains, die über das Thema geschrieben haben, diese bereitwillig verlinken. Warum auch nicht? Studienarbeiten sind eigentlich zu 99% ohne Gewinnerzielungsabsicht geschrieben worden und stellen normalerweise keine Gefahr dar, dass hier eine unseriöse oder dubiose Seite empfohlen wird.

4. Google-Suggest-Strategie
Eine meiner Lieblingsstrategien. Und eigentlich so banal.
Wenn ich in einem Unternehmensblog neue Inhalte erstellen will, versuche ich gewisse Bedürfnisse zu befriedigen. Immer wenn eine Person mit einer Frage ins Netz geht, hat er das Bedürfnis, diese Frage zu beantworten. Also suche ich mir die am meist gestellten Fragen zu meinem Thema.
Ein Beispiel: Wir betreuen das Thema Faltpavillon. Wie finde ich jetzt hier eine oft gestellt Frage? Ganz einfach… Die Autocomplete-Funktion hilft mir dabei. Ich gebe einfach mal ein Fragewort (z.B. Wie) und eins meiner Keywords (z.B. Pavillon) ein und schon zeigt mir die Suchmaschine den Autocomplete-Vorschlag „Wie Pavillon befestigen“ oder „Wie Pavillon heizen“ an. Zu dem ersten Beispiel habe wir diesen Text produziert.

Google Suggest Strategie

Sicherlich… geht auch noch besser, aber er war gut genug, dass er von anderen Webseiten verlinkt wurde. Und siehe da… Wir stehen mittleweile bei dieser genannten Suchwort-Kombination auf Platz 1!
Danach gibt man diese drei Keywords einfach noch mal in der Suchleiste ein und schaut, welche Webseiten hier erscheinen. Diese Webseiten sind die perfekten Quellen, um unseren Artikel verlinken zu lassen. Für Google sind Sie anscheinend hoch-themenrelevant und hochwertig. Sonst würden sie ja auch nicht an der Stelle an.

Schaut Euch die angezeigten URLs genau an und konfrontiert den Webseiten-Betreiber mit einer richtig guten Idee, wie er Euren Artikel verlinken kann. Bemüht Euch!!! Ein Webmaster will nicht mit einem Standardanschreiben als x-beliebige Nummer im Linkbuildingplan angeschrieben werden, sondern individuell. Je schwieriger es ist, ihn zu überreden, desto wertvoller ist in der Regel auch der jeweilige Link.

5. Tools + Software
Baut Software, die User weiterbringt. Wir haben zum Beispiel für einen Kunden im Sportbereich eine Software gebaut, um den Trainingsplan einer Mannschaft online abzulegen und für jeden ganz einfach zugänglich zu machen. Das Tool hat für den Trainer einen Excel-Upload und bietet eine Erinnerungsfunktion für die Sportler. Zugegeben… das Tool hat auch noch ein paar andere ganz nette Features. Das braucht es aber auch, damit der Trainer von der Nutzung seiner altbewährten Excellisten abrückt und sich auf eine Online-Lösung einlässt. Die Lösung ist in unserem Fall sogar kostenlos in der Nutzung, was sicherlich ein weiteres gutes Argument für die Trainer ist.
Worin liegt unserer Mehrwert? Mal abgesehen davon, dass wir jede Menge positiver Rankingsignale in Form von immer wiederkehrendem Traffic (Useren, Sportlern, nennt es wie Ihr wollt) bekommen, werden diese Trainingspläne auch häufig von den jeweiligen Vereinswebseiten verlinkt. Auf diese Weise werden mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Die Webseite hat immer den aktuellsten Trainingsplan online, ohne dass der Webmaster sich selbst um die Pflege kümmern muss. Im Umkehrschluss haben die Sportler jederzeit und überall die Möglichkeit in den Trainingsplan zu schauen, um zu sehen, wann die nächste Einheit geplant ist. Der Trainer spart sich jede Menge Druckkosten und kann bei kurzfristigen Änderungen auch jederzeit den Trainingsplan anpassen und über eine Newsletterfunktion seine Spieler benachrichtigen.
Und wir sammeln hochwertige Links von Vereinsseiten (thematisch sehr passend), die uns natürlich den benötigten Benefit geben, so eine Software kostenfrei im Netz zur Verfügung zu stellen.
Weitere Ideen coole Linkaufbau-Ideen werden folgen…
Demnächst werde ich die Liste auch noch mal erweitern. Wir haben schon so viele unterschiedliche Kampagnen geplant und durchgeführt, dass ich Euch sicherlich noch mehr Ideen zu dem Thema geben kann.

Allgemeine Tipps:
Sicherlich werden gute Texte auch von alleine gefunden. Frei nach dem Motto: Jeder Text bekommt die Aufmerksamkeit, die er auch verdient. Aber manchmal gibt es auch das kleine Henne-Ei-Problem. Vor allem bei kleineren und unbekannteren Webseiten. Der Text kann noch so gut sein, wenn ihn keiner findet, dann verschwindet er in den Untiefen des Internets.
Manchmal kann es sehr helfen, über Google nach ähnlichen Inhalten zu suchen. Es gibt oftmals genug andere Webseiten, die sich schon mit dem gleichen Thema beschäftigt haben. Sicherlich wird der eine oder anderen Webmaster sehr gerne auf eine URL (z.B. bei einer Studienarbeit) linken, einfach nur, um seinen eigenen Lesern gute Materialien an die Hand zu geben.
Und noch ein Hinweis: Sicherlich gibt es hier auch den einen oder anderen, der vielleicht mal die Frage bringt: „Was habe ich davon?“ —> Überlegt Euch gut, was Ihr ihm bietet. Weitere Inhalte oder doch mal eine finanzielle Unterstützung der Webseite. Jaja… steinigt mich. Das spricht auch gegen die Google Richtlinien, aber wenn die Inhalte perfekt zusammenpassen und der Webseitenbetreiber eine „Aufwandsentschädigung“ haben will, sonst aber keine Linkschleuder ist, dann sollte man es auf jeden Fall mal in Erwägung ziehen, um an einen wirklich starken und themenrelevanten Link zu kommen.

Natürlich bleibt die Schwierigkeit, diese Ideen auf das eigene Geschäftsfeld anzupassen. Solltet Ihr dabei Schwierigkeiten haben oder Ihr wollt ganz individuelle Kampagnen für Euch aufsetzen, dann schickt uns eine Mail. Wir helfen Euch gerne!

Natürlich gibt es auch noch jede Menge andere Literatur zu dem Thema. Weitere Inspirationen zum Linkbuilding findet Ihr übrigens auch in diesem Artikel.

5. Penguin 3.0 ist online!

Am späten Freitagabend (17.10.2014) scheint Google ein weiteres großes Update ausgerollt zu haben. Und zwar geht es um den 3. Teil aus der bereits bekannten Reihe der niedlichen Polartierchen.

Was bedeutet das?

Google Penguin 3.0Die Penguin-Reihe ist vor allem dafür bekannt, dass die Linkprofile der Websites genauer unter die Lupe genommen werden und der Suchmaschinenbetreiber somit seinen Algorithmus wieder einen Schritt in die Richtung „organischeres Linkbuilding“ entwickelt hat.

Die Weiterentwicklung ist übrigens auch bereits von verschiedenen Bloggern bestätigt worden, auch von dem Suchmaschinenbetreiber selbst.

Während der eine oder andere SEO noch nichts bemerkt hat (was sicherlich auch für die Qualität seiner Arbeit spricht), gab es bei uns doch die eine oder andere Veränderung in den SERPs. Ob mögliche Ausschläge bei XOVI und anderen SEO-Tools (z.B. Sistrix) bei den Daten am letzten Wochenende diese Veränderungen schon berücksichtigt hatten, darf zumindest bezweifelt werden. Könnte also sein, dass der eine oder andere Webmaster das nächste Wochenende noch eine kleine Überraschung erlebt, sofern nicht bereits unter der Woche die Trafficzahlen verrückt gespielt haben. Wer hier noch nichts gespürt hat, sollte eigentlich auch verschont geblieben sein.

In einem kann ich mich Julian zumindest anschließen, auch bei uns haben wir FAST nichts gemerkt. Spürbar war es eigentlich nur in den Projekten, die wir mit sehr schlechten Linkprofilen übernommen haben und die wir bis heute nicht korrigieren konnten, weil wir einfach nicht genug Zeit hatten. Ich bin gespannt, inwieweit sich das auch in den Sistrix-Zahlen am kommenden Wochenende niederschlägt.

Aber um was genau geht es eigentlich bei dem Penguin 3.0?

Bei der ersten Veröffentlichung der Updatereihe (24.04.2012) wurde eigentlich eine sehr gute Erklärung veröffentlicht, die Ihr hier findet.
Im Endeffekt geht es darum, dass Internetseiten mit schlechten Linkprofilen (also keinem natürlichem Linkaufbau) und die Websites, die es mit Keywords in den Ankertexten übertreiben, um auf einzelnen Keywords bessere Rankings zu bekommen, abgestraft (bzw. abgewertet) werden. Seit dem Start der Updatereihe sind die harten Moneykeywords in den Links ad acta gelegt und insofern man einer Abstrafung der Suchmaschine aus dem Weg gehen will, sollte man auch heute nicht mehr damit anfangen 😉 !!!

Meine persönliche Meinung:
Ich freue mich sehr über diese Weiterentwicklung. Ich hoffe nur, dass dieser Prozess weiter voran getrieben wird, so dass langfristig nur DIE Internetseiten gute Rankings erhalten, die auch über echte, mehrwertbringende Inhalte Links bekommen. Wie Ihr weiter unten auf dieser Landingpage lesen könnt, sind wir große Fans von Linkaufbau, aber nicht von „Black Hat“-Machenschaften. Linkaufbau ohne hochwertige Inhalte ist halt nicht mehr zu empfehlen. Und wer genau weiß, dass sein Linkprofil schlecht ist, man aber auf Dauer keine Abstrafung haben will, der sollte sich jetzt SOFORT an die Bereinigung seines Linkprofils setzen. Sonst wird es sicherlich knallen… und zwar schon in naher Zukunft.

6. Warum ist der Linkkauf so gefährlich?

Lange Zeit war es absolut gängige Praxis, möglichst viele Links zu kaufen, um den Linkaufbau zu beschleunigen. Nach den vielen Google-Updates – vor allem den Penguin-Updates – sind diese Praktiken nicht nur in Verruf geraten, sondern sogar gefährlich. Google stuft diese Praktiken des Linkaufbau als Manipulationsversuch am Index ein und straft in besonders schweren Fällen die Websites manuell ab. Für die betroffene Website bedeutet das einen signifikanten Sichtbarkeitsverlust im Index, was zu spürbaren wirtschaftlichen Einbußen führen kann. Wer jetzt noch auf bezahlte Links setzt, läuft Gefahr seinen Ruf zu riskieren und das Ranking seiner Website zu ruinieren.

Linkaufbau im Wandel der Zeit

Viele Webmaster haben in der Vergangenheit den einen oder anderen Backlink gekauft, um den Linkaufbau zu beschleunigen und bessere Platzierungen in den Suchergebnislisten bei Google zu erzielen. Zweifellos gehören eingehende Links zu den wichtigsten Rankingfaktoren. Das wurde schon sehr früh erkannt und brachte völlig neue Kategorien von Webseiten hervor. Webkataloge, Webverzeichnisse, Linklisten und Artikelverzeichnisse schossen Anfang des letzten Jahrzehnts wie Pilze aus dem Boden, weil sie eine recht einfache Möglichkeit eröffneten, um an neue Links zu kommen. Begehrt waren vor allem die Seiten mit hohem PageRank, weil die Seiten davon profitierten. Doch manchen war auch diese inzwischen umstrittene Methode beim Linkaufbau noch zu langsam. Sie gingen noch einen Schritt weiter und kauften oder mieteten in großem Stil Backlinks, um das Ranking möglichst schnell zu verbessern und auf der ersten Seite in den Sucherergebnissen zu landen. Auch für viele SEO-Agenturen war Linkkauf früher eine gängige Praxis beim Linkaufbau. Auch wenn die meisten Agenturen sich von diesen Praktiken inzwischen längst verabschiedet haben, ist der kommerzielle Handel mit Links immer noch verbreitet.

Linknetzwerke unter Beschuss

Links zu kaufen ist deshalb so gefährlich, weil der Marktführer Google seine Algorithmen inzwischen so sehr verfeinert hat, dass sie gekaufte Verlinkungen treffsicher aufspüren. Bei Verstößen ist ein Penalty dann so gut wie sicher. Nur wenige gehen heute noch über Linkbörsen und andere Seiten, die Links zum Kauf anbieten, weil das gegen die Richtlinien von Google verstößt. Seitdem Matt Cutts, der Webspam-Chef von Google schon im Februar 2014 eindringlich davor warnte, bezahlte Links zur Verbesserung des Rankings einzusetzen, hätte jedem SEO klar sein müssen, was nun kommt. Prompt strafte Google efamous und mit Rankseller und Teliad kurze Zeit später noch zwei weitere Anbieter ab und brachte damit etliche SEOs in die Bredouille. Wer als SEO dennoch des schnellen Ergebnisses willen versucht ein paar Backlinks für die Seiten seiner Kunden käuflich über eine Linkbörse oder ein Netzwerk zu kaufen, riskiert seine Reputation als seriöser Dienstleister. Wer also nur deshalb einen Blog oder eine Landingpage produziert, um Links zu vermarkten, dürfte es künftig schwerer haben. Zweifellos können Backlinks von solchen Seiten helfen, den Linkaufbau zu beschleunigen, um eine neue Seite kurzfristig zu pushen. Da es sich um einen Strohfeuereffekt handelt, wird der Erfolg allerdings nur von kurzer Dauer sein.

Woran kann man einen gekauften Backlink erkennen?

Gleich, ob Kauf oder Tausch – beides untersagt Google in seinen Webmaster Richtlinien ausdrücklich. Trotz der öffentlichkeitswirksamen Verlautbarungen seitens des Suchanbieters Google denken viele Dienstleister dennoch, sie könnten den Linkkauf so geschickt tarnen, dass er nicht auffällt. Wie der Algorithmus genau funktioniert, mit dem Google bezahlte Links identifiziert, weiß eigentlich niemand. Dennoch gibt es Linkmuster, die dermaßen auffällig sind, dass sie sogar einem Laien auffallen dürften.

Folgende Auffälligkeiten weisen auf bezahlte Links hin:

– Überschriften wie „Unsere Partner“ oder „Empfehlungen“
– Lose verstreute Links ohne Überschrift und Text
– künstliche Textumgebungen
– themenfremde Textumgebungen
– Zielseiten ohne Themenrelevanz
– Keywords der Zielseite im Ankertext
– Links im Footer ohne Nofollow-Attribut

Keywords im Ankertext sind verdächtig

So wirken zusammenhanglos aufgelistete Links im Footer oder im nicht sichtbaren Bereich einer Seite verdächtig. Genauso sind Rubriken wie „Partner“, die womöglich noch völlig branchenfremde und daher thematisch unpassende Seiten auflisten, ein Hinweis darauf, dass die Links auf der Zielseite mit großer Wahrscheinlichkeit gekauft wurden. Verlinkungen von thematisch irrelevanten Seiten fallen ebenso auf wie Keywords im Ankertext der verlinkenden Seite. Denn wie woher soll ein x-beliebiger Webmaster wissen, auf welche Keywords eine Seite optimiert ist, zu der er seinen Link setzt. Ihm geht es allein darum, mit der Linksetzung seinen eigenen Besuchern einen Mehrwert zu bieten. Wohl kaum wird er im Quelltext der Zielseite die Meta-Tags nach einem Keyword durchsuchen und in seinem Ankertext verwenden, wenn einen Link zu dieser Seite setzt.

Bezahlte Links können auch im Bodytext stecken

Es gibt aber auch gut im Text eingebettete Links von Seiten mit hochwertigen Inhalten, die sich als bezahlte Links entpuppen. Hierzu ein Beispiel: Angenommen jemand betreibt ein Vergleichsportal für Handytarife und erhält einen Link von einem Blog, der sich mit Babybedarf befasst. In einem Beitrag über Kinderwagen des verlinkenden Blogs sind die Vor- und Nachteile verschiedener Kinderwagenmodelle aufgeführt. Unter anderem findet sich ein Satz wie „ … die Modellreihe XY des Herstellers Z zeichnet sich dadurch aus, dass sich zudem Dinge, die immer griffbereit sein sollen, übersichtlich verstauen lassen. So zum Beispiel das Handy, um blitzschnell einen Schnappschuss von dem Baby machen zu können …“ Nun nehmen wir an, „Handy“ ist ein gefetteter Ankertext und verlinkt auf das Portal für Handytarife. Angesichts dessen, dass die Themenrelevanz dieses Backlinks gleich null ist, liegt der begründete Verdacht nahe, dass hier Geld geflossen ist, das heißt, ein Linkkauf stattfand.

Organischer Linkaufbau mit guten Inhalten

Wie wir bereits berichteten, hat Google Mitte Oktober Penguin 3.0 ausgerollt und damit den Fokus noch stärker auf organischen Linkaufbau ausgerichtet. Brechen nun schwere Zeiten für SEOs an? Das glauben wir eher nicht. Nur der Arbeitsschwerpunkt verschiebt sich. Frei nach der Devise „Less is more“, bedeutet Linkaufbau ab sofort: Weniger organische Backlinks bringen mehr als viele gekaufte. Der Arbeitsschwerpunkt verschiebt sich also in Richtung Produktion hochwertiger, verlinkenswerter Beiträge. Je höher deren Qualität ist, desto größer ist der Anreiz für andere, einen Link darauf zu setzen beziehungsweise die Chance einen wertvollen Backlink zu bekommen. Das und nur das wird das Ranking mit der Zeit verbessern und die Sichtbarkeit in den Suchergebnissen erhöhen. Dies ist einer der Gründe, weshalb Content Marketing zurzeit so gefragt ist, denn gute und einzigartige Inhalte werden von Usern gern und häufig verlinkt.

Auch ausgehende Links sind betroffen

Wenn Matt Cutts von unnatürlichen Linkprofilen spricht, dann meint er sowohl eingehende als auch ausgehende Links. Wer also einen Blog ausschließlich zu dem Zweck betreibt, um durch den Verkauf von Links Geld zu verdienen, dürfte sich damit auf Dauer keine Freude machen. Denn eine Abstrafung durch Googles Webmaster Tools entwertet mühsam geschaffenen Content schlagartig. Der Bannstrahl trifft sowohl Käufer als auch Verkäufer von Links. Die Seiten verbleiben zwar im Index, ranken nach einem Penalty so schlecht, dass die Sichtbarkeit auf lange Zeit darunter leiden wird. Wer nun auf die Schnelle versucht, den Content unter einer anderen Domain zu publizieren läuft Gefahr durch Duplicate Content ebenfalls auf der Strecke zu bleiben. Content mit Mehrwert ist nach einer Penalty durch Google nichts mehr Wert. Es lohnt also nicht, Webites nur zum Zweck des Linkverkaufs zu produzieren, weil dies mit Sicherheit auffällt. Google wird die Seite ohne Vorwarnung abstrafen. Danach ist die Domain unter Umständen völlig verbrannt.

Klassischer Linkaufbau ist out

Bei vielen SEOs war es früher völlig normal ein paar Links von Brokern zu kaufen, um das Profil der Kundenseite zu verbessern. Nicht etwa von zweifelhaften Seiten wurden Links erworben, sondern von populären Online-Magazinen, Tageszeitungen und anderen halbwegs seriösen Linkquellen. Linkaufbau in Zeiten von Penguin 3.0 geht anders. Es geht darum, sich Links von ausgesuchten Websites regelrecht zu erarbeiten. Das ist allerdings zeitaufwendig, denn es erfordert viel Recherchearbeit und manchmal ein gutes Verhandlungsgeschick, um einen potenziellen Linkgeber zu überzeugen. Natürliche Webseiten mit wertvollen Inhalten und organisch gewachsenen Linkstrukturen sind somit gefragt. Gastartikel in thematisch passenden Blogs sind ebenso möglich wie Ratgeberforen mit themenrelevanten Inhalten.

Gekaufte Links sollte man unbedingt wieder abbauen

Doch was sollen Linkkäufer nun tun, die in der Vergangenheit mit gekauften Links Linkaufbau betrieben haben und sich damit eine gute Position in den Suchergebnissen erarbeitet hatten. Hier kann man eigentlich nur dazu raten, schleunigst damit zu beginnen, diese Links systematisch wieder abzubauen. (Auch zum Thema Linkabbau findet Ihr Inhalte auf meine-reichweite.de) Auch wenn die Seite aufgrund anderer Merkmale noch gut ranken sollte, kann es die Seite jeden Tag treffen. Denn Google wird weiter an seinem Algorithmus feilen und irgendwann geraten auch die Seiten in den Fokus, die zwar heute nur noch mit seriösen Methoden auf sich aufmerksam machen doch irgendwann in grauer Vorzeit massiv gegen heutige Spamrichtlinien verstießen.

Fazit

Wer heutzutage noch in großem Stil Linkkauf betreibt, um seiner Seite zu mehr Sichtbarkeit in den Suchergebnissen bei Google zu verhelfen, schneidet sich ins eigene Fleisch, denn die Chancen, dass Google diese Manipulation nicht aufdeckt, schwinden mit jedem Google-Update. Eine manuelle Abstrafung zieht eine Herunterstufung im Suchindex nach sich, weil dieses Verhalten ganz klar gegen die Richtlinien des Suchmaschinengiganten verstößt. Wer einzigartige und hochwertige Inhalte produziert, hat die besten Chancen auf natürliche Weise an Links zu kommen, ohne einen Webmaster kontaktieren zu müssen. Ähnlich wie „Likes“ auf Facebook und „Follower“ auf Twitter sind Verlinkungen ein Ausdruck der Wertschätzung von digitalen Inhalten durch die Internetnutzer. Bezahlte Links hingegen bedeuten, sich dieses Lob für Geld zu kaufen. Natürliches Linkbuilding ist zwar aufwendiger und erfordert viel Geduld, es zahlt sich aber letztendlich aus, weil es die nachhaltigste Methode ist, um die Position in den Suchergebnissen zu halten und schrittweise zu verbessern.

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