Ist es für SEO wichtig, eine .de-Domain zu benutzen oder kann die Domain auch eine andere Endung haben?

 

Grundsätzlich besitzt die Top-Level-Domainendung „.de“ in Deutschland ein besseres Image als Second-Level-Domains oder Endungen wie „.biz“ und „.info“. Das lässt sich sowohl an der Zahl der Registrierungen erkennen als auch an den Preisen, die „.de“ Domains erzielen. Für Google spielt die Domain eine untergeordnete Rolle, was in der Herabstufung als Ranking-Kriterium im Juni 2013 zum Ausdruck kommt. Insofern ist es auch die Domain für SEO ein Kriterium von untergeordneter Bedeutung – im Grunde genommen neutral. Was hingegen bei SEO zählt sind gute Backlinks. Die Barriere ist vor allem psychologischer Natur, denn wie zahlreiche Untersuchungen herausfanden genießt die „.de“ Domain ein höheres Vertrauen bei den Nutzern und wird schon aus diesem Grunde häufiger geklickt. Das wirkt sich auch auf die Verlinkungsbereitschaft aus. Viele Verzeichnisse akzeptieren beispielsweise grundsätzliche keine Second-Level-Domains und manche Blogs sehen das auch nicht gern. Wer seine Seite für den deutschen Markt ausrichtet, sollte aus diesem Grund eine „.de“-Domain bevorzugen und ersatzweise auf „.com“, „.eu“ oder „.org“ ausweichen. Wer ein einsprachiges auf den Markt in Deutschland ausgerichtetes Angebot online stellt, sollte „Domainname.de“ immer „Domainname.com/de“ vorziehen, weil die erste Variante in Deutschland besser rankt. Der Serverstandort sollte nicht nur zur länderspezifischen Endung (ccTLD), sondern der Domainname am besten auch zur lokal verwendeten Sprache passen.

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