Macht die Eingabe von META-Daten noch Sinn?

 

In den Kinderjahren der Suchmaschinenoptimierung waren die META-Daten das A & O, um in den Suchmaschinen gelistet und in den Suchergebnissen gut platziert zu werden. Mit dem explosionsartigen Wachstum des Internets reichte das als Qualitätskriterium bald nicht mehr aus, weil Webmaster durch Keywordstuffing und ähnliche Manipulationen immer neue Wege fanden, mit denen sie glaubten, Google austricksen zu können.
Viele denken, bei den META-Daten handele es sich um ein Relikt aus dieser Zeit ohne nennenswerte Auswirkungen auf das Ranking in der Gegenwart. Das ist leider falsch, denn eine korrekte Angabe dieser META-Daten hat nicht nur etwas mit Pflichtprogramm für Ordentlichkeit zu tun. Vielmehr liefern die META-Daten den Suchmaschinen-Crawlern übergreifende Informationen über ein Webdokument in strukturierter Form. Das ist wichtig, damit die Suchmaschine die Daten richtig indexieren und zuordnen kann. Sie bestimmen in der META-Description beispielsweise, welche Snippets auf der Suchergebnisseite erscheinen und verhindern, dass Google wahllos auf irgendwelche wenig aussagekräftige Textfragmente zugreift und auf der Suchergebnisseite anzeigt. Überdies ist der META-Title ein Ranking-Faktor und sollte deshalb immer eingetragen sein. Content Management Systeme bieten komfortable Eingabemöglichkeiten um dieses „Pflichtprogramm“ zu absolvieren und auch mit modernen HTML-Editoren sind die Eintragungen wie Überschrift, Seitentitel, Keywords, Kurzbeschreibung und Bildbeschreibung schnell erledigt.
Die Auffindbarkeit und Lesefreundlichkeit deiner Seite sollte es dir wert sein.

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