Warum sollte der Linkaufbau einer Webseite möglichst natürlich wirken?

 

Ganz einfach deshalb, weil Google alles, was nach Manipulation aussieht, abstraft. Wessen Seite binnen weniger Tage schlagartig Hunderte neuer Backlinks erhält, macht sich verdächtig. Nicht nur, wenn die Seite neu ist, sondern auch bei bestehenden Seiten. Die massenhafte Verlinkung wirkt unnatürlich und der Suchmaschine ist klar, dass hier ein Linkkauf stattgefunden hat.
Nach Linkkauf sieht es auch dann aus, wenn überdurchschnittlich viele Links auf eine deutsche Seite aus dem Ausland kommen oder die Links immer in den gleichen Ankertexten eingebettet sind. Es gibt zahlreiche Linkquellen, die auffällig sind.
Beispielsweise zählen Linklisten, Webkataloge, Social Bookmarks oder auch Presseportale dazu, denn auf diesen Seiten lassen sich Links auf die eigene Seite schnell erstellen. Wenn deine Backlinks hauptsächlich von Linklisten und ähnlichen Seiten kommen, dürfte das dem Ranking deiner Seite eher schaden als nützen, denn spätestens seit dem Penguin-Update sind Seiten mit vielen Backlinks, die von solchen Seiten stammen, weit nach hinten gerutscht. Linklisten und Co., deren Zweck in der schnellen Beschaffung von Backlinks besteht, werden logischerweise als unnatürlich eingestuft und entsprechend niedrig bewertet.
Online-Presseportale sollten zur Verbreitung von Pressemitteilungen genutzt werden, denn das ist ihre Funktion. Ein Link schadet überhaupt nicht. Nur, wenn sich eine überdurchschnittliche Häufung beobachten lässt, ist das nicht natürlich. Gleiches gilt selbstverständlich auch für Blogkommentare.

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