Was sind die Vor- oder Nachteile der Nutzung einer Subdomain?

 

Subdomains werden immer beliebter. Das liegt erstens daran, dass immer mehr Webprojekte um neue Inhalte erweitert werden und zweitens daran, dass sich Webprojekte nach einem erfolgreichen Start im heimischen Markt später international ausrichten. Dazu ein einfaches Beispiel.
Angenommen du betreibst einen Shop für Handyhüllen und möchtest dein Geschäft auf schicke Hüllen für Tablets und weitere Mobilgeräte ausweiten. Alternativ könntest du jetzt für die neuen Produkte eine eigene Website aufsetzen, Unterseiten auf deiner Hauptdomain einrichten oder Subdomains erzeugen. Mit Subdomains sähe das folgendermaßen aus:

Hauptdomain: www.inhuelle.de
Subdomain 1: www.handy.inhuelle.de
Subdomain 2: www.tablet.inhuelle.de.
Subdomain 3: www.netbook.inhuelle.de

Google behandelt SEO-technisch jede Subdomain als eigenständiges Projekt, sofern sie nicht mit der Hauptseite verlinkt ist. Das bedeutet, dass du SEO für jede Subdomain separat mit eigenem Content, Backlinks etc. betreiben musst. Das ist zwar mehr Aufwand, der sich aber lohnt, weil deine Seite in den SERPs mehrfach auftauchen kann und die Sichtbarkeit deiner Domain insgesamt verbessert.
Du könntest, wenn du bislang das Keyword „Handy“ benutzt hast, davon losgelöst die andere Subdomain gezielt auf das Keyword „Tablet“ optimieren, das ja nun auch Bestandteil eines Subdomainnamens ist. Auch die gezielte Analyse vereinfacht sich, da beispielsweise beim Monitoring mit Webmastertools jede Subdomain separat erfasst wird. Das Beste ist, dass bei möglichen Abstrafungen der Subdomain durch Google die Hauptdomain unberührt bleibt.
Der Nachteil ist der zuvor erwähnte höhere SEO-Aufwand. Backlinks auf die Subdomain nutzen der Hauptdomain ebenfalls nicht. Im Übrigen versucht Google die inflationsartige Zunahme der Subdomains in den Suchergebnissen dadurch zu begrenzen, indem der Algorithmus ab dem vierten Suchergebnis das Ranking von Subdomains erschwert wird.

zurück zu den SEO-FAQ’s