Optimale Suchmaschinenoptimierung: Definitive Aussagen über Ursache und Wirkung sind NICHT möglich!

Und warum ist das so? Niemand kennt den Google-Algorithmus ganz genau. Ich bin sogar überzeugt, dass die obersten Google-Entwickler mittlerweile aufgrund der zahlreichen Anpassungen und Updates selbst nicht mehr genau wissen, wie die Ihr eigener Algorithmus richtig funktioniert. Aber gut, dass bleibt im Bereich der Spekulation.

Spekulation – ein Wort, dass meiner Meinung nach die ganze SEO-Landschaft sehr gut beschreibt!
Die genaue Wirkung einer SEO-Maßnahme zu bestimmen, ist mittlerweile überhaupt nicht mehr möglich.

Was bedeutet diese Aussage?

Natürlich sollte sich jeder Webseiten-Betreiber an die einfachen Onpage-Optimierungsstrategien wie „Vermeidung von double content“, „URL-Struktur“, „gezielte interne Linkstruktur“, „Formatierungsvorgaben“  usw. halten, um positive Effekte zu erzielen. Typische OnPage-Fehler sollten dabei vermieden werden. Aber welche Effekte zum Beispiel eine Änderung der URL-Struktur wirklich hat, kann einfach nicht genau gesagt werden. In diesem Punkt sind wir uns zwar alle sicher, dass der Effekt auf die eigenen Rankings positiv sein wird, aber wie die Wirkung ganz genau ist, kann in meinen Augen nicht bestimmt werden.

Während die Änderung der Linkstruktur sicherlich einen positiven Effekt hat, kann man sich in Sachen Offpage-Optimierung gar nicht mehr so sicher sein, ob eine Maßnahme positive oder negative Auswirkungen auf die gewünschten Rankings hat. Im Endeffekt läuft es doch darauf hinaus, ob Google unseren Linkaufbau mag oder nicht. Ob der Linkaufbau als “natürlich” angesehen wird oder künstlich. Da aber niemand genau weiß, was Google mag und was nicht, hilft es nur auszuprobieren, Daten auszuwerten und Erfahrungen zu sammeln.

Ein Beispiel: Vor knapp 2 Jahren wusste ich, wenn ich 15 Links mit der Keyword-Kombination „natürlicher Linkaufbau“ einkaufe und immer auf den gleichen Deeplink setze, dann konnte man von Woche zu Woche beobachten, wie dieser Artikel auf Google unter dieser gwünschten Keyword-Kombination immer weiter in Richtung Top 10 wandert. Mittlerweile ist es aber so, dass zu viele Links mit dem gleichen Ankertext sogar schädlich sein können. Aber das habe ich in einem anderen Artikel schon mal ausgiebig beschrieben.

Natürlich hat ein SEO, der 20 oder mehr Projekte betreut, immer einen Erfahrungsvorsprung.  Ein Link von einer themenrelevanten Seite (egal ob harter oder weicher Ankertext) wird immer einen positiven Einfluss auf die ganze Webseite haben. Aber welches Keyword mehr profitiert und welches weniger hat mit -zig unterschiedlichen Faktoren zu tun, die einfach nicht mehr genau zu bestimmen.

Das größte Problem: Wenn Google auf die Idee kommt und morgen mal wieder irgendein Tier aus dem Zoo freilässt (vielleicht wird es ja dieses Mal der Google „Tiger“, wer weiß was dann passiert), fangen alle SEO’s wieder mehr oder weniger bei null an.

Zu allem Überfluss schießt Google selbst auch regelmäßig die eine oder andere Nebelkerze. Soll heißen, wer die unregelmäßigen Veröffentlichungen von Google oder Matt Cutts (Head of Google’s Webspam-Team) zum Thema Suchmaschinenoptimierung verfolgt, merkt schnell, dass es teilweise nicht immer stimmt, was Google an Infos und Tipps rausgibt. Sicherlich testet Google so auch, inwieweit SEO’s auf Ihre Ankündigungen eingehen und wie nicht. Damit ist aber das Dilemma perfekt! Wer will jetzt noch wissen, was richtig oder was falsch ist?

Ich glaube, dass Google nicht grundsätzlich ein Problem mit SEOs hat. Es gibt wichtige OnPage-Maßnahmen (Verbesserung der Ladezeiten, gute interne Linkstruktur usw.) die Google sicherlich unterstützt. Das perfekte Maßnahmenbuch gibt es aber nicht und jeder SEO baut sich seine eigene Strategie.  Wenn diese Strategie auf eine gut indizierbare Webseite, eine ordentliche Contentbeschaffung und einen gezielten aber nicht übertriebenen Linkaufbau ausgelegt ist, kann auf lange Sicht eigentlich nichts falsch gemacht werden und wird definitiv auch zu Erfolg der Anstrenungen führen.

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